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Noch eine Studie zum Thema "Ad-hoc-Publizität"?

Auch wenn sich die Standpunkte gelegentlich recht deutlich voneinander unterscheiden. In einem Punkt sind sich Kapitalmarktteilnehmer, Anlegerschützer und Marktbeobachter einig: Die Vertrauenskrise an den Finanzmärkten ist noch nicht ausgestanden. Zwar werden der Corporate Governance Kodex, die Neusegmentierung des deutschen Aktienmarktes und die jüngsten Vorschläge der Bundesregierung zur Stärkung des Anlegerschutzes mehrheitlich als "Signal in die richtige Richtung" gewertet. Doch wie so oft greift der Ruf nach dem Gesetzgeber auch hier zu kurz. Denn ganz ohne die Bereitschaft der Marktteilnehmer wird das Vertrauen kaum in die Märkte zurückkehren.

Eine wichtige Rolle spielt dabei die Ad-hoc-Publizität. Vom Gesetzgeber in Deutschland wie auch in Österreich als Instrument zur Verbesserung der Transparenz des Marktgeschehens gedacht, konnten bislang selbst krasse Fehlentwicklungen nicht gänzlich verhindert werden. Doch wer bei der Fehlersuche bei den Unternehmen stehen bleibt, macht es sich zu leicht. In der täglichen Arbeit der IR-Profis erweist sich die Umsetzung der Ad-hoc-Publizität oft als schwierige Gradwanderung. Die Anwendungspraxis vollzieht sich in einem Spannungsfeld zwischen den Vorgaben des Gesetzes, dem Informationsbedarf der Financial Community und dem legitimen Selbstdarstellungsbedürfnis des eigenen Unternehmens.


Welche Anforderungen stellt die Financial Community an die Informationspolitik der Unternehmen? Wird die viel zitierte "Meldeflut" von den Investmentprofis überhaupt noch als solche wahrgenommen? Was können die IR-Verantwortlichen der Unternehmen tun, um das Vertrauen von Analysten, Portfolio Managern und Vermögensverwaltern zurückzugewinnen?

Entscheidungsrelevantes Hintergrundwissen für Führungskräfte

Die "Benchmark-Studie Ad-hoc-Publizität 2003" gibt Antworten auf diese und viele andere Fragen und liefert entscheidungsrelevantes Hintergrundwissen für die Führungskräfte aus den Kommunikationsabteilungen der Unternehmen sowie den Agenturen, Rechtsanwaltskanzleien, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und Unternehmensberatungen. Sie bietet Entscheidungsträgern eine fundierte Grundlage für eine kapitalmarktgerechte Ausgestaltung der Ad-hoc-Publizität. 55 Unternehmen der bedeutenden Aktienindizes des Prime Standards der Frankfurter Wertpapierbörse (Dax, TecDax, MDax und SDax) und des Prime Markets der Wiener Börse sowie 73 Finanzinstitutionen haben sich an der Untersuchung beteiligt.

Die Studie kann kostenlos heruntergeladen werden.

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