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Hilton Talk: Die Münchner Gesprächsrunde und Netzwerkveranstaltung für Führungskräfte und Kommunikationsprofis aus Wirtschaft, Politik und Medien _thema: Klima gut, alles gut - Energieversorgung im 21. Jahrhundert Die Folgen der Klimakatastrophe nehmen immer drastischere Ausmaße an, aber was tun? _talk-gäste: Mascha Kauka . Ferdinand Fiedler . Dr. Gerhard Isenberg
Es war im Jahre 198O, als Mascha Kauka auf einer Südamerika-Reise in Ecuador das erste Mal mit Indios im Urwald Kontakt hatte. Das Schicksal dieses Volkes, dem durch die Abholzung des Regenwaldes die Lebensgrundlage entzogen wurde, berührte Kauka. So rief sie bereits zwei Jahre später den gemeinnützigen Verein "lNDlOHILFE" ins Leben. Seit dieser Zeit unterstützt der Verein Indiovölker in Ecuador durch konkrete Projektarbeit. lm Jahre 2OO2 startete Kauka die Initiative AMAZONICA unter der Schirmherrschaft der UNESCO. Ziel des Pilotprojekts ist die Rettung des tropischen Regenwaldes - das Amazonas-Becken ist der bedeutendste Süßwasserspeicher der Welt - durch die Förderung seiner Ureinwohner. In den vergangenen sechs Jahren haben rund 12.OOO Indios in der Amazonas-Region Ecuadors eine zukunftsweisende Gemeindeentwicklung erprobt. Um die Ergebnisse künftig allen Waldbewohnern über die Landesgrenzen hinweg zugänglich zu machen, hat AMAZONICA im ecuadorianischen Urwald mit der Errichtung einer Akademie begonnen. Der Lehrbetrieb soll zum Wintersemester 2OO9 starten. Zur Finanzierung der Akademie wurde im April 2OO7 die Stiftung AMAZONICA gegründet.
Eher beiläufig wurde Ferdinand Fiedler, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Neue Vermögen AG auf das Thema regenerative Energien aufmerksam. Um einen Kunden bei einer Anlageentscheidung zu beraten, befasste sich der erfolgreiche Vermögensverwalter mit Investmentideen aus diesem Bereich. Schnell stellte er fest, dass dieses Marktsegment noch nicht in ausreichendem Maße in den Fokus der Investoren gerückt war. Weil attraktive Angebote am Markt fehlten, beschloss Fiedler die Sache selbst in die Hand zu nehmen und gründete die BioMa Energie AG, eine Kraftwerkepool-Aktiengesellschaft mit Sitz in Salzburg und einer Niederlassung in Traunstein. Geschäftsbereiche der Gesellschaft sind Konzeption, Planung, Errichtung und Betrieb von Biomasse-Kraftwerken, die Nutzung und Förderung regenerativer Energieträger, insbesondere von Biomasse sowie die Entwicklung, die Produktion und der Vertrieb von Düngemitteln auf biologischer Basis. Die BioMa Energie AG hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Entwicklung im Sektor regenerative Energien aktiv zu begleiten und dabei eigene Akzente zu setzen.
Gerhard lsenberg beschäftigt sich schon seit seiner Abschlussarbeit über Fusionstechnologie im Jahr 197O an der Universität Karlsruhe mit alternativen Energien. Diesem Thema blieb er auch während seiner beruflichen Karriere treu. Für die MAN AG entwickelte er dezentrale Energieversorgungssysteme und beschäftigte sich mit den Themen "thermische Solarkraftwerke und Windkraftanlagen". lm Jahre 1988 wechselte er zur DaimlerChrysler AG, wo er die strategische Planung der Aktivitäten im Bereich erneuerbare Energien übernahm. Seit 2OO4 engagiert er sich in der Umwelt Akademie e.V.. Ziel der Organisation ist es, den Austausch zwischen Wissenschaft und Technik, Wirtschaft sowie Politik und Kultur aufrecht zu erhalten. Dabei steht die Frage im Vordergrund, wie ökologische, wirtschaftliche und soziale Bedürfnisse miteinander in Einklang gebracht werden können, um einen nachhaltigen Entwicklungsprozess der Industriegesellschaften zu gewährleisten. Zusammen mit ausgewählten Fachleuten und der Evangelischen Akademie Tutzing bearbeitet er zur Zeit das Thema "Nachhaltige Mobilität" und hält im Rahmen des Münchener Bildungswerkes Kurse zum Thema Energie, Umwelt und Klima. _moderation Michael Märzheuser, Geschäftsführender Gesellschafter _impressionen
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