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Hilton Talk: Die Münchner Gesprächsrunde und Netzwerkveranstaltung für Führungskräfte und Kommunikationsprofis aus Wirtschaft, Politik und Medien _thema: Raus aus der Krise - Visionen für die Zukunft Eine Hiobsbotschaft jagt die nächste und ein Ende ist noch nicht abzusehen: Unternehmen gehen in Konkurs, Millionen Menschen bangen um ihre Jobs, das Armutsrisko steigt. Die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise macht Angst, keine Frage. Doch in der Krise liegt immer auch eine Chance umzudenken, die Weichen neu zu stellen, um längst überfällige Reformen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft anzustoßen. Krisen fördern kreatives Handeln, indem sie dazu zwingen, sich Herausforderungen zu stellen und Problemen mit neuen Lösungen zu begegnen. Voraussetzung dafür sind ein pragmatischer Optimismus, Mut zur Veränderung, ein frischer Pioniergeist und bisweilen unorthodoxe Ideen. Persönlich kann eine Krise dazu führen, die eigenen Wertevorstellungen in Frage zu stellen, Politik und Wirtschaft ermöglicht sie Standpunkte neu auszurichten. Die Gesellschaft schließlich wird von der Krise profitieren, wenn sie Strukturen kritisch hinterfragt, diese, falls nötig, aufbricht und ein neues, zukunftsweisendes System entstehen lässt. Wie können wir gestärkt aus der Krise hervorgehen? Welchen Herausforderungen müssen wir uns stellen? Über diese und andere Fragen diskutierten wir mit unseren Talk-Gästen. _talk-gäste
Für den promovierten Physiker Peter H. Grassmann steht die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft auf dem Spiel. Der Klimawandel ist für ihn die größte moralische Herausforderung unserer Zeit. Der ehemalige Industriemanager ist Vorstandsvorsitzender der Umweltakademie e.V. (www.die-umwelt-akademie.de) und berät Unternehmen in Fragen der werteregulierten Marktwirtschaft und des Klimawandels. Seine berufliche Karriere startete Grassmann 1968 im Unternehmensbereich ‘Medizinische Technik’ bei der Siemens AG, bevor er 1983 Generaldirektor und schließlich Mitglied des Vorstands wurde. Als Sprecher des Vorstands bei Carl Zeiss sanierte er die Standorte Jena sowie Oberkochen und baute diese aus. Er ist Senator e.h. der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Aalen und Träger des Verdienstkreuzes 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. [weiter lesen]
Für Felix Oldenburg sind Social Entrepreneurs die Avantgarde gesellschaftlicher Innovationen. Denn sie beseitigen durch ihr unternehmerisches Handeln soziale Missstände und schaffen einen wettbewerbsorientierten sozialen Sektor, in dem Bürger Ideen entwickeln, die das Leben ihrer Mitmenschen verbessern. Oldenburg leitet das deutsche Team von Ashoka (www.ashoka.org/de), einer globalen Organisation, die Social Entrepreneurs finanziell und beratend unterstützt. Ashoka investiert in positiven Wandel und orientiert sich allein an der gesellschaftlichen Wirkung. Felix Oldenburg hat Philosophie, Politik- und Musikwissenschaften studiert sowie als Unternehmer und McKinsey-Berater in London gearbeitet. Vor seiner Tätigkeit bei Ashoka war er für Kunden aus Politik und von Stiftungen bei der Organisationsberatung IFOK in Berlin verantwortlich und hat zu den Themen Bürgerbeteiligung sowie Unternehmensverantwortung publiziert. [weiter lesen]
Jürgen Hermann geriet jüngst als ‘Robin Hood von Liechtenstein’ in die Schlagzeilen, indem er die Strukturen des Finanzplatzes Vaduz in Frage stellte. Der Finanzinvestor verklagt derzeit das Fürstentum Liechtenstein auf 200 Millionen Franken Schadensersatz. Sein Vorwurf: Die Finanzmarktaufsicht habe ihn mit einem rechtswidrigen Monitoring belegt und seine Anlagefirma in den Ruin getrieben. Um den kostspieligen Gerichtsprozess zu finanzieren, wirbt Hermann in Anzeigen und auf seiner Website um Prozesserfolgsbeteiligung (www.200millionenklage.li). Bevor der gelernte Elektroingenieur in Liechtenstein erfolgreiche Technologiefonds auflegte, arbeitete er 20 Jahre lang als Chip- und Software-Entwickler, Firmengründer und Technologieinvestor im Silicon Valley. Hermann erfand den ersten Tauchcomputer, hält mehr als 30 internationale Patente und hat weltweit tausende von Arbeitsplätzen geschaffen. Derzeit arbeitet der ‘Self-Made Man’ an der Entwicklung und Industrialisierung einer neuartigen Solarzelle, mit der es möglich sein wird Solar-Kraftwerke zu betreiben, die Strom wesentlich günstiger produzieren als Öl-, Gas-, Kohle- oder Kernkraftwerke. [weiter lesen] _moderation Michael Märzheuser, Geschäftsführender Gesellschafter _impressionen
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