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Pressemitteilung 05/2005

Schwarzmarkt, Swing und große Träume: Nachkriegsdrama "KOLP" feiert DVD-Premiere – MärzheuserGutzy führt Regie bei der PR

München, 15. November 2005 – Am 25. November 2005, zwanzig Jahre nach dem offiziellen Filmstart und dem großen Erfolg bei den Filmfestspielen in Cannes, feiert das Nachkriegsdrama "KOLP" (www.kolp-derfilm.de) zum zweiten Mal Premiere. Dann nämlich erscheint der Film erstmals auch auf DVD – mit umfangreichem Bonus¬material, das einen Einblick in die faszinierende Geschichte hinter den Kulissen dieses besonderen Films eröffnet. Im Audiokommentar erinnern sich die Darsteller, die heute zu den großen Stars des deutschen Films zählen, der aufregenden Produktionszeit. In Interviews berichten Heiner Lauterbach, Roland Suso Richter und Frank Röth von ihrem Leben mit und nach "KOLP". In Ausschnitten wird dokumentiert, wie die "Jungen Kreativen" aus Deutschland bei den Filmfestspielen in Cannes gefeiert wurden. Bei der Vermarktung der DVD setzt Frank Röth, Produzent, Drehbuchautor und Hauptdarsteller von "KOLP", ausschließlich auf Medienarbeit – Regie führt hierbei die Münchener Kommunikationsberatung MärzheuserGutzy. Neben Pressemitteilungen für die Filmfachpresse und die Publikumspresse sind Auftritte der Stars in TV-Talkshows sowie Radio- und Print-Interviews in Vorbereitung.

Vor zwanzig Jahren riss die bewegende Liebesgeschichte des Primaners Kolp die Kritiker zu Begeisterungsstürmen hin. Die authentische Geschichte handelt von einem verträumten jungen Arztsohn, der durch die Freundschaft zu einem amerikanischen Soldaten auf die Idee kam, eine zweite Identität anzunehmen und in fremder Uniform als US-Leutnant sein Unwesen im besetzten Nachkriegsdeutschland zu treiben. Roland Suso Richter gab mit "KOLP" sein viel beachtetes Regie-Debüt. Nico Hofmann, der noch die Filmhochschule besuchte, wurde Produktionsleiter. Der theaterbegeisterte Jurastudent Ottfried Fischer übernahm die Rolle des wunderbar warmherzigen Schlitzohrs Ekke. Heiner Lauterbach, der in der Münchner Klein-Theater-Szene bereits bekannt war, spielte den charmanten, doppelzüngigen Dealer Karl und die blutjunge Katja Flint Kolps große Liebe Hilde. Frank Röth selbst übernahm die Hauptrolle und zeichnete neben der Produktion auch für die Musik verantwortlich.

"KOLP" wurde von der Presse regelrecht euphorisch aufgenommen. Nach seiner Premiere 1984 auf dem Münchner Filmfest, wurde das KOLP-Team zu den Filmfestspielen in Cannes eingeladen. Dort wurde die ungewöhnliche, junge und kreative Gruppe gefeiert, als hätten sie den "Oscar" gewonnen. In Deutschland wurde "KOLP" mit dem Jugendfilmpreis ausgezeichnet und verschaffte den Mitwirkenden eine Eintrittskarte ins große Filmgeschäft. Frank Röth hat im realen Leben die richtigen Weichen gestellt. Tief bewegt von der Geschichte des "Hans Kolp", die sein eigener Vater hautnah miterlebt hatte, beschloss Röth, dessen Schicksal in einem Film festzuhalten. Er schrieb das Drehbuch und ging daran, Gelder für seinen Film aufzutreiben. Gleichzeitig konnte er eine ganze Reihe begabter junger Kollegen für sein Projekt begeistern. Sie alle teilten den Traum, zum Film zu gehen und sahen in "KOLP" die große Chance, diesem Ziel einen entscheidenden Schritt näher zu kommen.

Offizielle Webseite zum Film

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