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PRESSEMITTEILUNG 05/2006 Hilton-Talk: "Wer schreit hat Recht: Skandalisierung in den Medien" München, 9. November 2006 – Am gestrigen Abend diskutierten der Generalsekretär der CSU, Dr. Markus Söder MdL, der Vorsitzende des Deutschen Rates für Public Relations (DRPR), Dr. Horst Avenarius, und der Leiter des Medienressorts der Süddeutschen Zeitung, Hans-Jürgen Jakobs, über das Thema „Wer schreit hat Recht: Skandalisierung in den Medien“. Dazu eingeladen hatten das Hilton Munich Park und MärzheuserGutzy. Moderiert wurde die Talk-Runde von Michael Märzheuser, Geschäftsführer der Münchener Kommunikationsberatung. Einig waren sich die Talk-Gäste darin, dass bei der Bewertung von vermeintlichen Skandalen Zurückhaltung angebracht ist: „Heute gilt gleich alles als Skandal, egal wie unbedeutend ein Ereignis ist“, sagte CSU-Generalsekretär Dr. Markus Söder. „Für mich ist ein Skandal ein handfestes juristisches, wirtschaftliches oder moralisches Fehlverhalten“, so Söder weiter. Zustimmung erhielt er dabei von Hans-Jürgen Jakobs. „Man muss mit dem Begriff ‚Skandal’ sehr vorsichtig umgehen“, so Jakobs. „Im Kern geht es bei Skandalen um einen Normbruch, der bekannt werden und vom Publikum auch als solcher wahrgenommen werden muss. Die Medien können dies nicht bloß inszenieren.“ PR-Rats-Vorsitzender Dr. Horst Avenarius sieht auch die PR bei der Entstehung von Skandalen in der Defensive: „Es widerspricht dem PR-Mann zu skandalisieren“, so Avenarius, „denn er hat das Ergebnis der Skandalisierung nicht in der Hand. Skandale entwickeln sich aus dem Geschehen heraus.“ MärzheuserGutzy Kommunikationsberatung GmbH |

