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Happy Birthday, WWW und Handy!

Das World Wide Web (WWW) feiert in diesem Jahr seinen 15. Geburtstag, das Handy wird gar bereits ein Viertel Jahrhundert alt. Ein kurzer Rückblick:

1989 erfand Tim Berners-Lee bei einem Projekt am Europäischen Kernforschungszentrum CERN das WWW – ursprünglich um der Informationsflut in komplexen wissenschaftlichen Projekten Herr zu werden. Am 30. April 1993 wurde die Internet-Technologie zur allgemeinen Nutzung freigegeben. In rasanter Geschwindigkeit entwickelte sie sich zum Massenphänomen. Mit Hilfe des World Wide Web gelang es, das Internet als Informationsquelle zu etablieren. Heute nutzen 63 Prozent der Deutschen, das sind rund 52 Millionen, das Internet. Weltweit gibt es mehr als 1,3 Milliarden Internetuser, die meist über das WWW die digitale Welt erkunden.

Eine fulminante Entwicklung, die auch das Handy zurücklegte:
„Die Leute dachten, ich sei verrückt. Weil ich an ein Telefon dachte, das man einfach in die Tasche stecken kann“, erinnert sich Martin Cooper, der Erfinder des ersten tragbaren Telefons. Als Motorola, wo Cooper damals Ingenieur war, am 13. Juni 1983 das erste Handy auf dem Markt brachte, war es wahrlich kein Verkaufsschlager – zu groß, zu schwer, zu teuer. Das erste Mobiltelefon DynaTAC 8000X brachte stolze 800 Gramm auf die Waage und auch der Preis von 3500 Dollar war eine gewichtige Investition. Schnell war dieser „bimmelnde Knochen“ vom Markt.

25 Jahre später ist das Handy zum jungen Erwachsenen herangereift und hat die Welt grundlegend verändert. Neben dem Einfluss auf das soziale Leben, das durch ein Mehr an Kommunikation und Flexibilität gekennzeichnet ist, haben viele andere Lebensbereiche die „Macht“ des Mobiltelefons zu spüren bekommen. Der technische Fortschritt macht aus Handy-Besitzern Hobby-Fotografen und Dokumentarfilmer. Von Handyfotokunst ist mittlerweile die Rede.

Auch die Wirtschaft profitiert von der massenhaften Verbreitung des Mobiltelefons. Wirtschaftswissenschaftler sehen einen positiven Zusammenhang zwischen der Zahl der Mobiltelefonbesitzer und der Wachstumsrate des Bruttoinlandsproduktes. Gerade in Entwicklungsländern steigt die Zahl der Unternehmensgründungen durch den Revolutionär der Kommunikation.

Obgleich das Mobiltelefon bereits eine fulminante Entwicklung zum winzigen Multitasker hingelegt hat, hat sein Erfinder, Martin Cooper, eine weitere Vision: „Das Telefon sollte irgendwann ein Teil des Menschen werden – vielleicht unter der Haut hinterm Ohr.“


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