Wie reden Jugendliche? Wir lüften das Geheimnis.
Manchmal erweckt es den Eindruck, dass der pubertierende Teil unserer Bevölkerung in Codewörtern kommuniziert – ganz gleich, ob es der eigene Nachwuchs ist oder es sich um aufgeschnappte Wortfetzen, etwa im Zug, handelt. Hört man beispielsweise ein Gespräch zwischen zwei Jungen, bei dem der eine dem anderen ziemlich niedergeschlagen erzählt, dass er eine Stornokarte erhalten hat, ist nicht ohne weiteres zu verstehen worum es hier geht. Sie erhalten höchstens noch die Chance, es aus dem Kontext zu erschließen, wenn der Satz fällt: „Und sie war doch so eine tolle Schleckrosine.“ An dieser Stelle dämmert es: Wir haben es mit Liebeskummer zu tun.
Damit Jugendsprache keine Ansammlung von Fremdwörtern bleibt, können Sie entweder online nachschlagen oder hier die schönsten Worte von A bis Z lernen:
A wie abkeimen = sich ausruhen
B wie Blümchenkiller = Vegetarier
C wie Ceranplatte = Glatze
D wie Dudelrechteck = iPod
E wie Elefantenrollschuh = Kleinwagen
F wie Feinkostgewölbe = dicker Bauch
G wie Gruscheln = Kombination aus Grüßen und Kuscheln
H wie Heftknutscher = Radiergummi
I wie Ikeakind = Schwede, Schwedin
J wie jedn = auf jeden Fall
K wie Kalorienkloster = Fastfoodrestaurant
L wie Lungenbrötchen = Zigarette
M wie Mafiatorte = Pizza
N wie natsen = jmd. reinlegen
O wie Ossiporsche = Trabbi
P wie Pulloverschwein = Schwein
R wie runtersaugen = aus dem Internet herunterladen
S wie shredden = skaten
T wie Taschendrache = Feuerzeug
V wie verludert = gut aussehend
W wie Wanztrampeln = Bauchweh
Z wie Zappelbunker = Disco
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