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WolframAlpha – Die neue Wissensmaschine im World Wide Web

Die einen sehen WolframAlpha als Google-Killer, die Anderen als neuen
Suchdienst – und selbst will WolframAlpha nur Antworten geben.

Der Physiker Stephan Wolfram, der einst die Standard-Software „Mathematica“ entwickelte, hat die neue Antwortmaschine ins Leben gerufen. Damit will er nicht mit Google in Konkurrenz treten, sondern einem Versprechen nachkommen, das die Computerpioniere einst gegeben hatten: Der Computer soll künftig selbst Suchfragen beantworten. Auf die Eingabe „Flut New York 15.3.1920“ liefert das System zum Beispiel den Pegelstand der Flut Mitte März in der Ostküstenmetropole. Die Differenzierung zu Suchmaschinen wie Google liegt darin, dass WolframAlpha keine Links aufführt, sondern die Antworten mithilfe von Algorithmen und Formeln berechnet. Dafür benötigt das System allerdings unzählige Daten. Die mussten die Mitarbeiter von Stephan Wolfram über Jahre millionenfach sammeln und in das System eingeben. Da die jedoch nicht ausreichen, wurden zusätzlich Pipelines zu anderen Quellen angezapft, wie zum Beispiel dem Wetterdienst, um immer mit den aktuellsten Daten arbeiten zu können. Wer WolframAlpha jedoch zum ersten Mal ausprobiert, könnte enttäuscht sein. Mit bloßen Stichworten gelangt man zu keinen zufrieden stellenden Ergebnissen. Besser ist es, ganze Fragen in englischer Sprache auszuformulieren. Versuchen Sie es doch selbst unter http://www.wolframalpha.com/.


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